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»Ihre Zukunft ist unser gemeinsamer Auftrag«

Arbeitsbündnis Jugend und Beruf

„Sozialleistungsträger kooperieren – junge Menschen profitieren“

Seit Inkrafttreten des SGB II sind drei Akteure für die Betreuung Jugendlicher unter 25 Jahren zuständig: die Agenturen für Arbeit, die Jobcenter sowie die Träger der Jugendhilfe. Jeder Träger zeichnet sich in der Praxis durch ein differenziertes Hilfe- und Dienstleistungsangebot aus.

Die Koordinierung und Zusammenwirkung dieser Angebote ist eine große Herausforderung. Mangelnde Abstimmung führt in der Praxis häufig zu Brüchen im Integrationsprozess bzw. zu fehlender Transparenz für besonders förderungsbedürftige Jugendliche, deren gesetzliche Vertreter sowie für die Anbieter von Dienstleistungen. Eine verbindliche, strukturierte Kooperation zwischen den Akteuren ist bei der ganzheitlichen Unterstützung benachteiligter Jugendlicher und der Verbesserung deren Integrationsergebnisse erforderlich.

Damit werden nachfolgende Ziel- und Erwartungshaltungen verbunden:

  • Die über die Träger verteilten Ressourcen für Arbeit mit Jugendlichen sollen durch eine intensive Kooperation sinnvoll miteinander verknüpft und für die Jugendlichen wirksam werden.
  • Mittelfristig soll dadurch die berufliche Integration junger Menschen in Ausbildung oder Arbeit gefördert und somit die Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit erreicht werden.
  • Lokale Netzwerke sollen berücksichtigt werden, ohne dabei vorschnell ein weiteres Modellprojekt neben den bereits bestehenden Initiativen zu schaffen.
  • Die Möglichkeiten für eine sinnvolle und kooperative praktische Ausgestaltung des geltenden rechtlichen Rahmens sollen ausgeschöpft werden.

Zur Optimierung der rechtsübergreifenden Zusammenarbeit bei der beruflichen und sozialen Integration junger Menschen werden für die oben bezeichneten Handlungsfelder der Handlungsrahmen durch die Beantwortung bzw. Auseinandersetzung mit nachfolgenden Beispielfragen definiert:

Transparenz:

  • Wie ist die Situation besonders förderungsbedürftiger Jugendlicher im jeweiligen Sozialraum?
  • Welche übergreifenden Bedarfslagen sind erkennbar?
  • Welche Dienstleistungen und Maßnahmen halten die Träger vor?
  • Sind die Angebote transparent, gibt es Betreuungslücken oder Doppelstrukturen?

Informationsaustausch:

  • Was müssen die Träger zur bestmöglichen Ausgestaltung des jeweiligen Hilfsangebots von Jugendlichen wissen?
  • Wie kann ein zielgerichteter und datenschutzkonformer Daten- und Informationstransfer aussehen?

Harmonisierte Abläufe und Maßnahmen:

  • Wie können Abläufe und Maßnahmen besser vernetzt und ausgestaltet werden?

One-Stop-Government:

  •  Wie kann die Zusammenarbeit der einzelnen Träger unter einem Dach ausgestaltet werden?

Öffnungszeiten

Montag 8.00 - 12.30 Uhr
Dienstag 8.00 - 12.30 Uhr
Mittwoch Vorsprache nur mit Termin
Donnerstag 8.00 - 17.30 Uhr
Freitag 8.00 - 12.30 Uhr

Bitte berücksichtigen Sie bei Ihren Planungen, dass die Öffnungszeiten am Donnerstag ab 15:30 Uhr Kundinnen und Kunden in Beschäftigung oder Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Ganztagsmaßnahmen vorbehalten sind.

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0340.502 1999

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Dienstag 7.30 - 15.30 Uhr
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